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Kunde:
Die im Mai 2008 neu formierte Behörde für Kultur, Sport und Medien ist unter der Leitung der Senatorin Professor Dr. Karin v. Welck für die drei Bereiche Kunst und Kultur, Sportförderung und den Medienstandort Hamburg verantwortlich. Dazu gehören die Kreativwirtschaft, Tourismus und Marketing genauso wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Denkmalschutz und das Staatsarchiv.

Projekt:
Als Fortführung des in 2007 durchgeführten Colloquiums zum „Erinnerungsort Lohseplatz in der HafenCity“ lud die Behörde für Kultur, Sport und Medien gemeinsam mit der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbH zum Werkstattgespräch „Der ehemalige Hannoversche Bahnhof - Ein Gedenkort in der HafenCity“ ein. Im Zentrum des Diskurses stand erneut die Entwicklung eines Gedenkortes am ehemaligen Hannoversche Bahnhof, von welchem in den Jahren 1940 bis 1945 in 20 nachgewiesenen Eisenbahntransporten mindestens 7.652 Juden, Roma und Sinti systematisch in verschiedenen Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden.

Das Werkstattgespräch diente dazu, die Ergebnisse einer im Nachgang des Colloquiums zusammen gerufenen Steuerungsgruppe vorzustellen, welche die Voraussetzungen für die Auslobung eines freiraumplanerischen Wettbewerbs für den Bereich des zukünftigen „Lohseparks“ in der östlichen HafenCity erarbeitet hatte. Hierzu sprachen Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck, Constanze Petrow von der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Dr. Stefanie Endlich von der Universität der Künste, Berlin, sowie Dr. Detlef Garbe von der KZ-Gedenkstelle Neuengamme. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter von Hamburger Betroffenen- und Interessenverbänden und der beteiligten Hamburger Behörden das kontroverse Thema. Unter den Diskutanten waren u.A. Esther Béjarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V., Ruben Herzberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Hamburg sowie Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg.


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