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Kunde:
Die Hamburger Kulturbehörde unter der Leitung der Kultursenatorin Professor Dr. Karin v. Welck unterstützt Museen, bildende Kunst, Theater, Musik, Literatur, Film, Stadtteilkultur, Kinderkultur, Kulturaustausch und Denkmalschutz. Sie berät und fördert Künstler und kulturelle Vereinigungen. Die Kulturbehörde besteht seit 1.1.2006 aus zwei Ämtern: dem Kulturamt und dem Staatsarchiv.

Projekt:
Gemeinsam mit der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbH lud die Kulturbehörde Vertreter aus Politik, Kultur und Gesellschaft zu dem ganztägigen Colloquium „Der Erinnerungsort Lohseplatz in der HafenCity“ in das Kesselhaus.
Der Lohseplatz war Bahnhofsvorplatz des inzwischen zerstörten Hannoverschen Bahnhofs in der heutigen HafenCity. In den Jahren 1940 bis 1945 wurden vom Hannoverschen Bahnhof in 20 nachgewiesenen Eisenbahntransporten mindestens 7.112 Juden, Roma und Sinti systematisch in verschiedenen Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert.
Im Zuge der weiteren Planung der HafenCity soll am Lohseplatz ein Erinnerungsort geschaffen werden. Um zu bestimmen, in welcher Form der ehemalige Bahnhofsvorplatz gestaltet und als zeitgeschichtliches Dokument erfahrbar gemacht werden kann, sind eine Reihe von Veranstaltungen und eine Ausstellung zu den historischen Hintergründen geplant.
Auf dem Colloquium als Auftaktveranstaltung dieses Prozesses referierten zum Thema u.a. Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., Dr. Peter Fischer, Zentralrat der Juden in Deutschland, Silvio Peritore, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter von Hamburger Betroffenen- und Interessenverbänden und Forschungsstellen wie Professor Dr. Jan-Philipp Reemtsma, Hamburger Institut für Sozialforschung und Esther Béjarano, Auschwitz-Komitee in der BRD.


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